Eine souveräne und sichere Ausbildung, gewährleistet unseren Kunden (Heimen und Institutionen) dass das gesamte Therapiehunde - Team, über das nötige Wissen verfügen und sicher im Umgang mit benachteiligten Mitmenschen ist. Ein Therapiehund muss in vielen ungewohnten Situationen, souverän, sicher und gelassen sein. Er bewegt sich absolut sicher bei Menschen mit ungewöhnlichen Verhaltens- und Bewegungsmustern, er bleibt ruhig bei ungewohnten Lauten wie Schreien, Kreischen etc., der Therapiehund lässt extreme Nähe mit Mitmenschen zu, er lässt sich intensiv streicheln und knuddeln, er fühlt sich wohl um fremde Menschen, er ist zudem sicher bei verengten Platzverhältnissen. Rollstühle, Gehilfen, Lifte, Gestöcke und rutschige Böden sind für ihn nicht fremd. Zudem lässt er sich von Patienten und Bewohnern führen, er passt sein Schritttempo an und läuft auch neben Rollstühlen und Gehilfen sicher.
Ausbildung zur Fachkraft Therapiehunde  (Hundeführer)
Ausbildung Therapiehund  (Hund)
Unsere Therapiehunde Ausbildung, richtet sich an Hundebesitzer, die mit ihren Hunden eine sinnvolle und schöne Aufgabe erfüllen möchten. Für den Hundehalten bedeutet das, eine grosse Hingabe und Affinität zu haben, um für benachteiligten Mitmenschen in jedem  Alter da sein zu wollen. Eine nicht immer leichte Aufgabe ehrlich gesagt, sie erfüllt einem aber mit viel Stolz und Freude. Ein angehender Therapiehund muss auch bestimmt Voraussetzungen mitbringen, um erfolgreich als Therapiehund im Einsatz stehen zu können. Auf ihn warten besondere Mitmenschen, die die Nähe des Hundes geniessen und intensiv erleben wollen. Der Hund muss sich um diese vorsichtig bewegen können.
Therapiehunde Zentrum Schweiz Ausbildung 1
Grundbasis eines angehenden Therapiehundes

- Absolvierte Welpenschulung
- Grundausbildung
- mindestens 18 Monate alt
- Menschen bezogen
- ohne Aggression
- lässt sich überall anfassen
- angstfrei vor fremden Menschen
- empfänglich für Geräusche
- gute Bindung und Vertrauen zum Hundeführer
Wir werden immer wieder gefragt "sind Hunde schlecht sozialisiert, wenn sie zum Beispiel bei Spaziergängen, anderen Hunden gegenüber unfreundlich eingestellt sind?" Nein bei weitem nicht. Denn wir Menschen fallen ja auch nicht allen Fremden gleich um den Hals. Deshalb sind wir nicht asozial, wenn wir gegenüber Fremden skeptisch und zurückhaltend sind.

Hundehalter hören oft Sprüche, dass ihr Hund "schlecht sozialisiert - ist er unverträglich gegenüber Anderen - ist ihr Hund aggressiv" und der Gleichen, wenn unser Hund sich nicht gleich allen fremden Hunden mit offenen Herzen nähert. Damit wird immer ein Vorwurf vertreten, dass bei der Erziehung und Sozialisierung des eigenen Hundes, etwas schief gelaufen ist. Die Erwartung, dass jeder Hund gegenüber anderen freundlich und offen zu sein muss, ist einfach nicht haltbar und nicht realistisch.

Hundebegegnungen sind dann eine schöne Bereicherung, wenn sie genügend Zeit haben einander
kennen zu lernen und auch entscheiden dürfen, welchen Artgenossen sie mögen und welchen nicht

Das überall vorherrschende und fatale Argument, dass Hunde Rudeltiere sind und alles untereinander regeln, ist eine gefährliche Verallgemeinerung des Hundewesen. Wie bei uns Menschen muss auch beim Hund die Sitation differenziert werden. Hunde sind ganz klar Rudeltiere, jedoch auf Hundewiesen oder bei Spaziergängen, trifft sich kein Rudel, sondern ganz fremde Hunde stehen sich gegenüber. Mehrere Hunde die sich kennen, zum Beispiel aus der Nachbarschaft oder aus der Hundeschule, dann spricht man von einer Meute. Hunde aus der Familie stellen lediglich ein Rudel dar. 

Hunde wissen nichts um die menschliche Definition von Sozialveträglichkeit. Sie sehen auch keinen Sinn dahinter, mit fremden Hunden spielen zu müssen. Ganz unter uns, ist das bei Menschen denn anders? Welcher Mensch mag schon mit jedem Anderen etwas zu tun haben? Hier haben wir also einen höheren moralischen Anspruch an unsere Hunde als an uns selbst. Unsere Hunde sollen das tun, was wir selbst niemals tun würden - mit jedem fremden Menschen, ganz ohne Kennenlernphase gut Freund sein.

Hundebegegnungen brauchen Führung

Ein Hundehalter, der darauf hofft, dass der eigene Hunde ohne jegliche Ausbildung und Führung durch seinen Menschen, immer freundlich bleibt, nie in einen Konflikt gerät und uneingeschränkt tauglich für das Spielen auf Hundewiesen ist, hat eine realitätsfremde Erwartung an seinen Hund. Oftmals treffen diese Erwartungen auf Einzelhundehalter zu. Sie meinen es zwar gut aber die Folgen können fatal sein. Hundebegegnungen sind nur dann eine Bereicherung, wenn unsere Lieblinge Zeit haben, einander kennen zu lernen und auch entscheiden dürfen welchen Hund sie mögen und welchen nicht. Bevor man sich in Hundebegegnungen stürzt, sollte man ein sicheres Abbruchkommando trainiert haben, sich mit der Körpersprachen von Hunden beschäftigen und sich einen realistischen Blick für die Bedürfnisse und Vorlieben seines eigenen Hundes aneignen.

Sozialveträglichkeit meines Hundes

Sozialverträgliche Hunde nähern sich langsam und respektvoll, sie laufen Bögen, sie geben anderen Hunden Raum und ziehen sich zurück, wenn sie merken, dass der Andere keinen Kontakt wünscht. Sie sind weder aufdringlich noch überdreht. Die Sozialverträglichkeit des eigenen Hundes beginnt beim Besitzer und war mit der Einstellung, niemanden belästigen zu wollen, Rücksichtnahme auf Nichthundehalter und Kommunikation unter Hundehaltern.
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